"Sicher ist sicher": Wie PatientInnen aktiv werden können

Präsentation des Folders „Sicher ist sicher“: Wie PatientInnen aktiv werden können

v.li.: Dr. Gerald Bachinger, Sprecher der Patientenanwälte Österreichs, Dr. Peter Gausmann, Geschäftsführer, GRB Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH, HR Univ.-Prof. Prim. Dr. Robert Fischer, Institut für Sozialmedizin, Medizinische Universität Wien, Univ.-Prof. Dkfm. Dr. Eugen Hauke, Institut für Krankenhausorganisation, Karl Landsteiner Gesellschaft, Wien

Patientensicherheit und Risikomanagement haben in den letzten Jahren einen großen Stellenwert in den nationalen Gesundheitssystemen erhalten. Viele dieser Aktivitäten richteten sich aber vorrangig an GesundheitsexpertInnen. Dass auch PatientInnen einen positiven Beitrag zu mehr Patientensicherheit leisten könnten, rückt erst langsam in das Bewusstsein der Verantwortlichen. Ihre Beobachtungen und Erfahrungen sind für das Gesundheitspersonal sehr wertvoll, denn schließlich sind sie die einzigen, die den gesamten Prozess des Krankenhausaufenthaltes miterleben. Und das ist wichtig, denn: Medizin und Pflege sind nicht frei von Risiken.

Unter dem Titel „Involve Yourself In Your Care“ wurde ein Projekt gestartet, wie und in welchem Umfang PatientInnen in das Sicherheitsthema im Krankenhaus eingebunden werden können. Das Ergebnis ist der Folder „Sicher ist sicher“, der PatientInnen sensible Bereiche des Behandlungsprozesses erläutert und sie zur Mitarbeit aktiviert. Themenbereiche sind beispielsweise die Information rund um die eigene Erkrankung, die Kommunikation mit KrankenhausmitarbeiterInnen, Hygienemaßnahmen sowie Wissenswertes zur Medikamenteneinnahme, der allgemeinen Gefahrenvermeidung und dem Entlassungsmanagement.

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