Patient:innensicherheit gehört zu den zentralen Herausforderungen moderner Gesundheitsversorgung. Sie bedeutet mehr als das Vermeiden von Fehlern: Sie erfordert Systemverständnis, eine gelebte Sicherheitskultur und Fachkräfte, die Verantwortung nicht nur tragen, sondern auch aktiv gestalten können.
Die Österreichische Plattform Patient:innensicherheit ist überzeugt: Nachhaltiger Wandel im Gesundheitswesen braucht fundiertes Wissen. Deshalb unterstützen wir die Universitätslehrgänge zur Patient:innensicherheit an der Medizinischen Universität Wien als wichtigen Schritt, das Thema dort zu verankern, wo es hingehört: in der akademischen Ausbildung von Gesundheitsfachkräften.
Warum akademische Verankerung?
Sicherheit in der Gesundheitsversorgung entsteht nicht zufällig. Sie ist das Ergebnis von Wissen, strukturiertem Denken und dem Mut, bestehende Prozesse kritisch zu hinterfragen. Solange Patient:innensicherheit in der Aus- und Weiterbildung von Gesundheitsfachkräften nicht systematisch verankert ist, bleibt sie dem Zufall oder dem persönlichen Engagement Einzelner überlassen.
Die Universitätslehrgänge an der MedUni Wien schaffen hier einen wichtigen Gegenpol: Sie vermitteln evidenzbasiertes Wissen, fördern interdisziplinäres Denken und befähigen Fachkräfte, Sicherheit systematisch und dauerhaft zu verbessern.
Beide Lehrgänge richten sich an Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Sozialbereich und werden geleitet von Michael Wagner und Brigitte Ettl, zwei der führenden Persönlichkeiten in der österreichischen Patient:innensicherheit.
Start ist jeweils im Oktober 2026. Die Anmeldefrist läuft bis 26.06.2026.
Patient:innensicherheit im Gesundheitswesen – Master of Science (Continuing Education)
Für jene, die Patient:innensicherheit auf wissenschaftlichem und strategischem Niveau gestalten und weiterentwickeln wollen.
Sicherheit strategisch denken und wissenschaftlich gestalten.
Wer Patient:innensicherheit auf systemischer Ebene voranbringen will, braucht mehr als Berufserfahrung. Es braucht wissenschaftliche Methodik, die Fähigkeit zur kritischen Analyse komplexer Zusammenhänge und das Rüstzeug, um evidenzbasierte Veränderungen in Strukturen und Kulturen zu initiieren. Genau das vermittelt der Masterlehrgang „Patient:innensicherheit im Gesundheitswesen – Master of Science (Continuing Education)" an der Medizinischen Universität Wien.
Was Sie erwartet
Der Lehrgang ist als berufsbegleitende Weiterbildung konzipiert und richtet sich an Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, die eine Führungsrolle in der Patient:innensicherheit anstreben oder bereits innehaben. Im Mittelpunkt stehen Themen, die für eine nachhaltig sichere Versorgung unverzichtbar sind:
Absolvent:innen sind in der Lage, komplexe Versorgungssysteme zu analysieren, Sicherheitsstrategien zu entwickeln und als Führungspersönlichkeiten nachhaltige Veränderungen zu bewirken.
Lehrgangsleitung
Der Lehrgang wird geleitet von Univ.-Prof. Michael Wagner, Präsident der Österreichischen Plattform Patient:innensicherheit und Leiter des Zentrums für pädiatrische Simulation und Patient:innensicherheit an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der MedUni Wien, und Dr. Brigitte Ettl, Gründerin der Österreichischen Plattform für Patient:innensicherheit und ehemalige medizinische Direktorin der Klinik Hietzing. Beide verbinden jahrzehntelange klinische und wissenschaftliche Expertise mit einem tiefen Engagement für sichere Versorgung.
Auf einen Blick
Für wen ist der Lehrgang geeignet?
Der MSc-Lehrgang richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachkräfte, Gesundheitsmanager:innen, Qualitätsbeauftragte und andere Fachkräfte im Gesundheitswesen, die Patient:innensicherheit wissenschaftlich durchdringen und auf strategischer Ebene gestalten wollen.
Patient:innensicherheit im Gesundheitswesen – Akademische:r Expert:in (AE)
Für jene, die Patient:innensicherheit in ihrem beruflichen Alltag aktiv mitgestalten und Veränderungsprozesse in ihrer Organisation anstoßen wollen.
Sicherheit im Berufsalltag verstehen, mitgestalten, verbessern.
Sichere Versorgung beginnt nicht im Hörsaal, sie entsteht im Arbeitsalltag: in der Übergabe zwischen Schichten, in der Abstimmung zwischen Berufsgruppen, im Umgang mit unerwarteten Situationen. Fachkräfte, die in diesem Alltag Verantwortung tragen, brauchen mehr als Erfahrung. Sie brauchen das Wissen, um Risiken zu erkennen, und die Kompetenz, um Verbesserungen systematisch anzugehen.
Der Universitätslehrgang „Patient:innensicherheit im Gesundheitswesen – Akademische:r Expert:in (AE)" an der Medizinischen Universität Wien vermittelt genau dieses Wissen praxisnah, interdisziplinär und mit einem klaren Fokus auf den Berufsalltag im Gesundheits- und Sozialbereich.
Was Sie erwartet
Der Lehrgang ist berufsbegleitend konzipiert und vermittelt in vier Semestern ein umfassendes Verständnis der Patient:innensicherheit: von den theoretischen Grundlagen bis zur konkreten Umsetzung im eigenen Arbeitsbereich.
Absolvent:innen sind in der Lage, Sicherheitsrisiken in ihrer Einrichtung zu identifizieren, Verbesserungsmaßnahmen zu entwickeln und interdisziplinär zur Weiterentwicklung einer Sicherheitskultur beizutragen.
Lehrgangsleitung
Der Lehrgang wird geleitet von Univ.-Prof. Michael Wagner, Präsident der Österreichischen Plattform Patient:innensicherheit und Leiter des Zentrums für pädiatrische Simulation und Patient:innensicherheit an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der MedUni Wien, und Dr. Brigitte Ettl, Gründerin der Österreichischen Plattform für Patient:innensicherheit und ehemalige medizinische Direktorin der Klinik Hietzing. Beide verbinden jahrzehntelange klinische und wissenschaftliche Expertise mit einem tiefen Engagement für sichere Versorgung.
Auf einen Blick
Für wen ist der Lehrgang geeignet?
Der Lehrgang richtet sich an alle Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, die Patient:innensicherheit in ihrer täglichen Arbeit ernst nehmen und einen strukturierten Beitrag zu einer sicheren, qualitätsvollen Versorgung leisten wollen. Er ist der ideale Einstieg für alle, die ihr Engagement für Patient:innensicherheit auf eine fundierte akademische Grundlage stellen möchten.